Dies ist ein Arzneimittel. Keine längerfristige Anwendung ohne ärztlichen Rat.
| Arzneimittel: | Lasix |
| Wirkstoff: | Furosemid |
| Hersteller: | Opella Healthcare International SAS |
| Darreichungsform / Dosierung: | Teilbare Tabletten mit 40 mg |
| Preis: | 8,72 € / 50 Tabletten zu 40 mg (Belgien) |
| Apotheke: | Auswahl anhand Ihrer Adresse und der Verfügbarkeit |
Allgemeine Informationen zu Lasix
Lasix ist ein Arzneimittel mit dem Wirkstoff Furosemid, einem Schleifendiuretikum. Es steigert die Ausscheidung von Natrium und Wasser über die Nieren und wird vor allem eingesetzt, wenn eine Erkrankung zu einer übermäßigen Flüssigkeitsansammlung im Körper führt.
Furosemid kann unter anderem bei bestimmten Ödemen eingesetzt werden, die im Zusammenhang mit Herz-, Leber- oder Nierenerkrankungen auftreten. Auch bei bestimmten Formen von Bluthochdruck kann es eingesetzt werden; bei der Mehrzahl der unkomplizierten Hypertonien gehören Schleifendiuretika jedoch nicht zur Behandlung der ersten Wahl.
In Belgien ist Lasix zur oralen Anwendung üblicherweise als teilbare 40-mg-Tablette erhältlich. Darüber hinaus stehen Generika mit 40 mg Furosemid zur Verfügung.
Furosemid ist außerdem in injizierbaren Darreichungsformen erhältlich, die vor allem dann eingesetzt werden, wenn eine rasche Wirkung erforderlich oder eine orale Anwendung nicht geeignet ist. Nicht alle diese Darreichungsformen werden derzeit in Belgien unter dem Markennamen Lasix vermarktet.
Weitere Informationen zum Stellenwert von Furosemid innerhalb der verschiedenen Diuretikagruppen finden Sie auf der Seite zur Pharmakologie und zum Wirkmechanismus von Diuretika.
In welchen Situationen wird Lasix eingesetzt?
Lasix wird hauptsächlich verordnet, wenn eine Flüssigkeits- und Natriumüberlastung reduziert werden soll, also eine übermäßige Ansammlung von Natrium und Wasser im Körper.
Die belgische Fachinformation nennt unter anderem folgende Anwendungsgebiete:
- Ödeme bei bestimmten Herzerkrankungen;
- Ödeme im Zusammenhang mit Lebererkrankungen, insbesondere bei Aszites;
- Ödeme renalen Ursprungs in bestimmten Situationen;
- unterstützende Behandlung bestimmter Ödeme bei venöser Insuffizienz oder Thrombose;
- Ödeme infolge von Verbrennungen;
- bestimmte Formen einer leichten bis mittelschweren arteriellen Hypertonie, wenn der Einsatz eines Schleifendiuretikums gerechtfertigt ist.
Bei Herzinsuffizienz wird Furosemid vor allem eingesetzt, um Beschwerden infolge einer Flüssigkeitsretention zu kontrollieren, beispielsweise Beinödeme oder eine Lungenstauung. Es ersetzt nicht die Dauertherapien, für die bei Herzinsuffizienz ein langfristiger Nutzen nachgewiesen ist.
Bei schwerer Niereninsuffizienz können andere Dosierungen erforderlich sein, da die Wirkung von Furosemid vermindert sein kann. Wesentliche Dosisanpassungen sollten unter ärztlicher Überwachung erfolgen.
Injizierbares Furosemid kann im medizinischen Umfeld eingesetzt werden, wenn eine rasche Diurese erforderlich ist, beispielsweise in bestimmten akuten Situationen wie einem Lungenödem. Die intravenöse Anwendung gehört in ärztliche Behandlung und entspricht nicht der üblichen Anwendung der Tabletten zu Hause.
In Belgien verfügbare Furosemid-Präparate
Das Angebot an Furosemid-Präparaten in Belgien hat sich verändert. Einige ältere Lasix-Darreichungsformen, die noch in älteren Packungsbeilagen oder Artikeln erwähnt werden, sind nicht mehr im Handel.
| Präparat | Dosierung | Aktueller Status |
|---|---|---|
| Lasix Tabletten | 40 mg | In Belgien erhältlich |
| Furosemide EG Tabletten | 40 mg | In Belgien erhältlich |
| Lasix Prolongatum | 30 mg mit verzögerter Wirkstofffreisetzung | Seit Dezember 2025 nicht mehr im Handel |
| Lasix Ampullen | 20 mg / 2 ml | Diese Darreichungsform wurde in Belgien im Juli 2026 vom Markt genommen |
Dass ein bestimmtes Markenpräparat vom Markt genommen wurde, bedeutet nicht, dass injizierbares Furosemid insgesamt nicht mehr verfügbar ist. Andere Furosemid-Präparate zur Injektion oder für den Krankenhausgebrauch können unter anderen Namen erhältlich sein.
Die Lasix-Tablette mit 40 mg ist teilbar. Die Möglichkeit, die Tablette zu teilen, bedeutet jedoch nicht, dass Patienten ihre Dosis selbstständig verändern sollten: Die Furosemid-Menge muss der ärztlichen Verordnung und dem klinischen Ansprechen entsprechen.
Dosierung und Anwendung
Die Furosemid-Dosis richtet sich nach der behandelten Erkrankung, dem Ausmaß der Flüssigkeitsretention, der Nierenfunktion, dem Blutdruck und dem individuellen Ansprechen auf die Behandlung.
Das belgische CBIP-Repertorium nennt als allgemeinen Richtwert bei Hypertonie und Ödemen eine orale Dosierung von 20 bis 60 mg einmal täglich; bei stark eingeschränkter Nierenfunktion können gegebenenfalls höhere Dosen erforderlich sein.
Die Fachinformation von Lasix sieht bei Erwachsenen und Jugendlichen über 15 Jahren in der Regel einen Behandlungsbeginn mit 20 bis 40 mg pro Tag und anschließend eine Anpassung entsprechend der erzielten Diurese vor.
| Situation | Behandlungsprinzip |
|---|---|
| Ödeme | Individuelle Dosierung entsprechend dem Ausmaß der Flüssigkeitsretention und dem Ansprechen auf die Behandlung |
| Hypertonie | Anwendung in ausgewählten Situationen mit Anpassung entsprechend der Blutdruckreaktion |
| Schwere Niereninsuffizienz | Unter ärztlicher Überwachung können höhere Dosierungen erforderlich sein |
| Akute Situation mit erforderlicher intravenöser Anwendung | Ärztliche oder stationäre Behandlung mit klinischer Überwachung und Laborkontrollen |
Die Tablette wird in der Regel morgens eingenommen, um nächtlichen Harndrang möglichst zu vermeiden. Ist eine zweite Einnahme erforderlich, wird sie üblicherweise ausreichend früh am Tag eingeplant.
Die Packungsbeilage von Lasix empfiehlt, die Tabletten nüchtern mit etwas Flüssigkeit einzunehmen. Maßgeblich sind die ärztliche Verordnung und die Packungsbeilage des tatsächlich abgegebenen Präparats.
Die Lasix-Dosis sollte bei Schwellungen, Gewichtszunahme oder Atemnot nicht eigenmächtig erhöht werden. Solche Beschwerden können eine erneute Beurteilung der Erkrankung und der Behandlung erforderlich machen.
Wie wirkt Furosemid?
Furosemid wirkt hauptsächlich im aufsteigenden Ast der Henle-Schleife, einem Abschnitt der Niere, der eine wichtige Rolle bei der Rückresorption von Natrium und Chlorid spielt.
Durch die Hemmung dieser Rückresorption erhöht Furosemid die Ausscheidung von Natrium und Wasser mit dem Urin. Auch die Ausscheidung von Kalium und anderen Elektrolyten kann zunehmen, weshalb in bestimmten Situationen Laborkontrollen erforderlich sind.
Die Verringerung des zirkulierenden Flüssigkeitsvolumens trägt dazu bei, Ödeme und Stauungszustände zu reduzieren, wie sie unter anderem bei bestimmten Herz-, Nieren- oder Lebererkrankungen auftreten.
Nach oraler Einnahme kann die harntreibende Wirkung relativ rasch einsetzen und konzentriert sich hauptsächlich auf die Stunden nach der Einnahme. Wie stark die Wirkung ausfällt, ist jedoch von Patient zu Patient sehr unterschiedlich.
Kontrollen während der Behandlung
Eine Behandlung mit Furosemid erfordert eine an das jeweilige Patientenprofil angepasste Überwachung. Besonders wichtig ist dies bei älteren Menschen, hohen Dosierungen, Herzinsuffizienz, Lebererkrankungen oder eingeschränkter Nierenfunktion.
Der Arzt kann unter anderem folgende Werte kontrollieren:
- Körpergewicht;
- Blutdruck;
- Nierenfunktion und Kreatinin;
- Natriumspiegel im Blut;
- Kaliumspiegel im Blut;
- je nach klinischer Situation weitere Elektrolyte.
Ein übermäßiger Flüssigkeitsverlust kann zu Dehydratation oder Hypovolämie führen. Starker Durchfall, Erbrechen, ausgeprägtes Schwitzen oder Fieber können dieses Risiko erhöhen.
Bei einer akuten Erkrankung mit erheblichem Flüssigkeitsverlust kann gelegentlich eine vorübergehende Anpassung der Diuretikatherapie erforderlich sein. Diese Entscheidung sollte nach ärztlicher oder pharmazeutischer Anweisung getroffen werden, insbesondere bei besonders gefährdeten Patienten.
Auch bei großer Hitze sollte besonders auf das Risiko einer Dehydratation und eines übermäßigen Blutdruckabfalls geachtet werden.
Mögliche Nebenwirkungen
Nebenwirkungen von Diuretika stehen häufig mit einer übermäßigen Ausscheidung von Wasser oder Elektrolyten in Zusammenhang.
Furosemid kann unter anderem folgende Nebenwirkungen verursachen:
- Dehydratation oder eine übermäßige Verringerung des Blutvolumens;
- Hypotonie, insbesondere beim Aufstehen;
- Abfall des Kaliumspiegels im Blut;
- Abfall des Natriumspiegels im Blut;
- Anstieg des Kreatininwerts oder Veränderungen der Nierenfunktion;
- Anstieg der Harnsäure und mögliche Verschlechterung einer Gicht;
- Anstieg des Blutzuckers bei manchen Personen;
- Muskelkrämpfe oder Muskelschwäche infolge eines Elektrolytungleichgewichts.
Stärkere Veränderungen des Natrium- oder Kaliumspiegels können Beschwerden wie ungewöhnliche Schwäche, Schläfrigkeit, Verwirrtheit, Muskelkrämpfe, Verdauungsbeschwerden oder Herzrhythmusstörungen verursachen.
Ein ausgeprägter Blutdruckabfall kann zu Schwindel, Kreislaufbeschwerden oder Bewusstlosigkeit führen, insbesondere bei älteren Menschen oder Personen, die mehrere blutdrucksenkende Arzneimittel einnehmen.
Ototoxizität und andere seltene Nebenwirkungen
Furosemid kann in seltenen Fällen Hörstörungen verursachen. Dieses Risiko ist vor allem bei bestimmten hohen Dosierungen, rascher intravenöser Verabreichung, ausgeprägter Niereninsuffizienz oder bei gleichzeitiger Anwendung anderer potenziell gehörschädigender Arzneimittel beschrieben.
Das Risiko einer Ototoxizität ist insbesondere bei bestimmten Antibiotika aus der Gruppe der Aminoglykoside erhöht. Solche Kombinationen erfordern daher besondere Aufmerksamkeit.
Auch allergische Reaktionen, Veränderungen bestimmter Blutzellen und schwere Hautreaktionen wurden berichtet, treten jedoch deutlich seltener auf.
Eine plötzlich auftretende Hörminderung, eine ausgeprägte Hautreaktion, eine Schwellung des Gesichts oder Atembeschwerden erfordern rasche medizinische Hilfe.
Wichtige Arzneimittelwechselwirkungen
Furosemid kann mit verschiedenen Arzneimitteln interagieren. Arzt und Apotheker sollten über alle regelmäßig oder gelegentlich eingenommenen Arzneimittel informiert werden.
Besondere Vorsicht ist unter anderem geboten bei:
- Lithium, da dessen Blutkonzentration und Toxizität zunehmen können;
- nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR), die die harntreibende Wirkung abschwächen und bei manchen Patienten eine Verschlechterung der Nierenfunktion begünstigen können;
- Digoxin und anderen Digitalisglykosiden, da eine Hypokaliämie deren Toxizität erhöhen kann;
- Aminoglykosiden und bestimmten anderen ototoxischen Arzneimitteln, die das Risiko einer Hörschädigung erhöhen können;
- Cisplatin, insbesondere wegen des Risikos einer Oto- und Nephrotoxizität;
- bestimmten blutdrucksenkenden Arzneimitteln, da der Blutdruck zu stark abfallen kann;
- Kortikosteroiden und bestimmten Abführmitteln, die das Risiko eines Kaliumverlusts erhöhen können.
Furosemid kann auch mit weiteren Arzneimitteln interagieren. Lithium, Antikoagulanzien, blutdrucksenkende Arzneimittel oder andere dauerhaft eingenommene Medikamente dürfen wegen einer möglichen Wechselwirkung nicht eigenmächtig abgesetzt werden.
Gegenanzeigen und Vorsichtsmaßnahmen
Lasix ist nicht für alle Patienten geeignet. Die Fachinformation nennt verschiedene Situationen, in denen Furosemid nicht angewendet werden darf oder eine besonders sorgfältige Beurteilung erforderlich ist.
Zu den Gegenanzeigen gehören unter anderem:
- Überempfindlichkeit gegen Furosemid oder bestimmte Bestandteile des Arzneimittels;
- Dehydratation oder Hypovolämie;
- ausgeprägte Hyponatriämie;
- ausgeprägte Hypokaliämie;
- Niereninsuffizienz mit Oligo-Anurie, die nicht auf Furosemid anspricht;
- bestimmte Formen einer hepatischen Enzephalopathie.
Besondere Vorsicht ist bei niedrigem Blutdruck, Diabetes, Gicht, Nieren- oder Lebererkrankungen, Hypoproteinämie oder einer Behinderung des Harnabflusses erforderlich.
Bei Patienten mit Prostatavergrößerung oder einer anderen teilweisen Harnwegsobstruktion kann eine rasche Steigerung der Urinproduktion eine bestehende Harnretention verschlimmern.
Lasix 40 mg enthält Lactose. Patienten mit bestimmten seltenen erblichen Erkrankungen des Galactose- oder Lactosestoffwechsels sollten dies mit ihrem Arzt oder Apotheker besprechen.
Schwangerschaft und Stillzeit
Furosemid passiert die Plazenta. Während der Schwangerschaft sollte es daher nur eingesetzt werden, wenn nach ärztlicher Beurteilung eine eindeutige Indikation besteht.
Ist während der Schwangerschaft eine Behandlung erforderlich, kann eine angemessene Überwachung von Mutter und Fötus notwendig sein.
Furosemid geht in die Muttermilch über und kann außerdem die Milchbildung verringern. Die belgische Packungsbeilage von Lasix empfiehlt die Anwendung während der Stillzeit daher nicht.
Preis von Lasix und Furosemid in Belgien
Der Preis hängt vom jeweiligen Präparat, der Packungsgröße und der Anzahl der Tabletten ab.
| Präparat | Packung | Preis in Belgien |
|---|---|---|
| Lasix | 50 Tabletten zu 40 mg | 8,72 € |
| Furosemide EG | 50 Tabletten zu 40 mg | 8,13 € |
| Furosemide EG | 100 Tabletten zu 40 mg | 9,69 € |
Diese Preise beziehen sich auf bestimmte in Belgien gelistete Präparate. Der tatsächlich zu zahlende Betrag kann außerdem von den geltenden Erstattungsregelungen und dem Status des Patienten abhängen.
Vor einem Kostenvergleich verschiedener Furosemid-Behandlungen sollten daher Marke, Packungsgröße und verordnete Menge geprüft werden.
Verschreibung und Abgabe von Lasix in Belgien
Lasix 40 mg ist in Belgien verschreibungspflichtig. Die Dosierung muss an die klinische Situation angepasst werden; je nach Fall sind Kontrollen von Blutdruck, Nierenfunktion und Elektrolyten erforderlich.
Nach belgischem Recht dürfen verschreibungspflichtige Arzneimittel nicht online verkauft werden. Eine Apotheke kann jedoch ein System anbieten, über das ein Arzneimittel reserviert und anschließend entsprechend den geltenden Vorschriften abgegeben wird.
Wenn LocalPharma eine Verfügbarkeit oder Reservierungsmöglichkeit anzeigt, erfolgt die Abgabe weiterhin durch die zugelassene Partnerapotheke und hängt sowohl von der Verschreibung als auch von der tatsächlichen Verfügbarkeit des Präparats ab.
Furosemid sollte nicht ausschließlich mit dem Ziel angewendet werden, rasch Gewicht zu verlieren. Eine durch verstärkte Diurese verursachte Gewichtsabnahme beruht hauptsächlich auf Wasserverlust und kann zu Dehydratation sowie potenziell schwerwiegenden Elektrolytstörungen führen.
Lasix bei Bluthochdruck
Furosemid wirkt blutdrucksenkend, ist bei einer unkomplizierten arteriellen Hypertonie jedoch in der Regel nicht das Diuretikum der ersten Wahl.
Schleifendiuretika werden vor allem dann eingesetzt, wenn die klinische Situation eine stärkere Ausscheidung von Natrium und Wasser erfordert, beispielsweise bei bestimmten Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz oder begleitender Flüssigkeitsretention.
Bei bereits antihypertensiv behandelten Patienten kann Furosemid die Wirkung anderer blutdrucksenkender Arzneimittel verstärken. Daher ist eine entsprechende Überwachung erforderlich, um einen zu starken Blutdruckabfall zu vermeiden.
Die Dosis sollte nicht allein anhand einer einzelnen Blutdruckmessung angepasst werden, ohne Nierenfunktion, Elektrolyte und die übrige Medikation zu berücksichtigen.
Lasix bei Herzinsuffizienz
Bei Herzinsuffizienz mit Flüssigkeitsretention kann Furosemid bestimmte Beschwerden rasch lindern, indem es die Stauung reduziert.
Es kann insbesondere Ödeme an den unteren Extremitäten verringern und Atemnot bessern, wenn diese auf eine Flüssigkeitsüberlastung zurückzuführen ist.
Diese symptomatische Wirkung bedeutet jedoch nicht, dass Furosemid die Dauertherapie der Herzinsuffizienz ersetzt. Arzneimittel, die die kardiovaskuläre Prognose verbessern sollen, sollten entsprechend den Empfehlungen des Kardiologen fortgeführt und angepasst werden.
Bei manchen Patienten, die wegen Herzinsuffizienz betreut werden, kann eine rasche Gewichtsveränderung als Hinweis auf eine veränderte Flüssigkeitsretention dienen. Eine darauf basierende Dosisanpassung sollte jedoch ausschließlich nach dem vom Arzt festgelegten Behandlungsplan erfolgen.
Häufig gestellte Fragen zu Lasix
Ist Lasix in Belgien verschreibungspflichtig?
Ja. Lasix 40 mg ist in Belgien verschreibungspflichtig. Die Dosis muss an die behandelte Erkrankung, das diuretische Ansprechen und insbesondere die Nierenfunktion angepasst werden.
Wofür wird Lasix angewendet?
Lasix wird hauptsächlich eingesetzt, um eine übermäßige Flüssigkeitsansammlung im Körper zu verringern, insbesondere bei bestimmten Ödemen im Zusammenhang mit Herz-, Leber- oder Nierenerkrankungen. Es kann außerdem in bestimmten Situationen bei Bluthochdruck angewendet werden.
In welcher Dosierung ist Lasix in Belgien erhältlich?
Die derzeit übliche orale Darreichungsform in Belgien ist Lasix 40 mg als teilbare Tablette. Die frühere Retardform mit 30 mg wird seit Dezember 2025 nicht mehr vermarktet.
Wie viel kostet Lasix 40 mg in Belgien?
Das CBIP-Repertorium nennt einen Preis von 8,72 € für eine Packung mit 50 Tabletten Lasix 40 mg. Generika mit 40 mg Furosemid sind ebenfalls zu unterschiedlichen Preisen erhältlich.
Ist Lasix 20 mg in Belgien als Tablette erhältlich?
Das derzeit in Belgien oral vermarktete Lasix-Präparat enthält 40 mg Furosemid pro Tablette. Eine Dosis von 20 mg kann erreicht werden, wenn die ärztliche Verordnung die Einnahme einer halben teilbaren 40-mg-Tablette vorsieht.
Ist Lasix 100 mg eine übliche Darreichungsform in Belgien?
Nein. Die übliche ambulante Lasix-Darreichungsform in Belgien ist die 40-mg-Tablette. Ältere Angaben zu 100-mg-Tabletten entsprechen nicht der derzeitigen belgischen Lasix-Darreichungsform.
Wirkt Lasix schnell?
Oral eingenommenes Furosemid beginnt in der Regel relativ rasch nach der Einnahme harntreibend zu wirken. Das genaue Ansprechen hängt von der Dosis, der Aufnahme des Wirkstoffs und insbesondere von der Nierenfunktion ab. Eine intravenöse Verabreichung ist bestimmten Situationen vorbehalten, in denen unter medizinischer Überwachung eine schnelle Wirkung erforderlich ist.
Kann bei stärkeren Ödemen mehr Lasix eingenommen werden?
Die Dosis sollte nicht eigenmächtig erhöht werden. Eine Verschlechterung der Ödeme kann mit Veränderungen einer Herzinsuffizienz, der Nierenfunktion oder einer anderen Erkrankung zusammenhängen und kann eine ärztliche Beurteilung sowie eine Kontrolle der Elektrolyte erforderlich machen.
Welche Kontrollen sind während der Behandlung erforderlich?
Je nach Situation kann der Arzt Körpergewicht, Blutdruck, Kreatinin, Natrium, Kalium und weitere Werte kontrollieren. So können unter anderem Dehydratation, eine Verschlechterung der Nierenfunktion oder ein Elektrolytungleichgewicht erkannt werden.
Kann Lasix zum Abnehmen verwendet werden?
Nein. Furosemid ist kein Arzneimittel zur Gewichtsabnahme. Eine rasche Gewichtsabnahme nach ausgeprägter Diurese beruht im Wesentlichen auf Wasserverlust und kann zu Dehydratation, Hypotonie sowie Störungen des Natrium- oder Kaliumhaushalts führen.
Medizinischer Hinweis
Diese Inhalte dienen ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzen weder eine Diagnose noch eine ärztliche Verordnung oder die individuelle Beratung durch einen Arzt oder Apotheker. Lasix ist verschreibungspflichtig; Dosierung und Überwachung müssen an die jeweilige klinische Situation angepasst werden.
Text geprüft von Uttam Chatterjee, verantwortlicher Apotheker – LocalPharma, September 2026
Quellen
- CBIP/BCFI — Furosemid: in Belgien verfügbare Präparate
- CBIP/BCFI — Kommentiertes Arzneimittelverzeichnis 2026
- CBIP/BCFI — Einstellung der Vermarktung von Lasix Prolongatum
- e-Compendium — Lasix: Fachinformation
- AFMPS — Online-Apotheken und Abgabe von Arzneimitteln in Belgien
- AFMPS — Informationen zur sicheren Anwendung von Arzneimitteln